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#MeQueer: Eure Erfahrungen mit Homophobie und Diskriminierung im Alltag

Unter dem Hashtag #MeQueer berichten queere Menschen auf Twitter über alltägliche Diskriminierung. 
iboys.at
© Getty Images
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Wer homosexuell, bi oder transgender ist, muss im Leben oft Beschimpfungen erfahren. Welche Erlebnisse habet ihr als queere Personen in der Familie oder Öffentlichkeit gemacht?
Nach #Metoo und #MeTwo erobert nun ein neuer Aufschrei-Hashtag die sozialen Medien: Unter dem Schlagwort #MeQueer, das Samstagmorgen in Wien der meistgenutzte Hashtag ist, berichten queere Menschen von ihren Erfahrungen. Laut einer Analyse via Hashtagify.me ist der Hashtag auch besonders beliebt in Deutschland: Rund 85 Prozent der #MeQueer-Tweets kommen aus der Bundesrepublik, rund 14 Prozent kommen aus Frankreich. Der erste Tweet mit dem #MeQueer-Hashtag wurde schon am 13. August vom User (HartmutSchrewe) veröffentlicht, der daraus eine Serie machte und somit den Trend startete.

Unter den Top-Tweets sind auch welche, mit dem die Autorinnen und Autoren die Leserschaft zum Schmunzeln bringen.
Andere wiederum offenbaren, dass queere Menschen auch im 21. Jahrhundert noch immer um ihre Anerkennung in der Gesellschaft, im Freundeskreis und in der eigenen Familie ringen.

Während der vergangenen Tage wurden etliche Tweets mit dem #MeQueer-Hashtag geposted. Unter anderem hatte auch Marco Schreuder, Obmann der Fachgruppe Werbung in der Wirtschaftskammer Wien, eine Infografik dazu veröffentlicht, in welchen Ländern Homosexualität noch immer verboten ist.


Der Hashtag #MeToo erfuhr ab Mitte 2017 im Zuge des Weinstein-Skandals Verbreitung in den Sozialen Medien und wurde unter anderem durch die Schauspielerin Alyssa Milano populär. Im Juli 2018 folgte ein Aufruf zur Nutzung des Hashtags #MeTwo gegen die Diskriminierung von Menschen mit Migrationshintergrund.
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