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Philadelphia

Spielfilm 
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Oscargekröntes Aids-Drama mit Tom Hanks
Andrew 'Andy' Beckett ist ein brillanter Jurist. Seine Karriere in der Kanzlei von Charles Wheeler, einer von Philadelphias angesehensten Großkanzleien, ist vielversprechend, gerade wurde ihm ein wichtiger Fall übergeben. Von seiner Entourage bewundert, scheint nichts seinen Aufstieg zu verlangsamen. Doch nur wenige Wochen später ist Andy arbeitslos und auf der Suche nach einem Anwalt, der ihn bei einer Klage gegen seine ehemalige Kanzlei wegen unrechtmäßiger Kündigung vertreten soll. Seine ehemaligen Chefs behaupten, sie hätten Andy wegen Nachlässigkeit bei der Arbeit und seiner Mittelmäßigkeit als Anwalt entlassen. Aber Andy ist überzeugt, dass der wahre Grund seine HIV-Erkrankung und Homosexualität seien. Aufgrund des guten Rufs der Kanzlei fällt es Andy schwer, einen Juristen zu finden, der bereit ist, ihn zu vertreten.

Auch der von Andy konsultierte Joe Miller will den Fall nicht übernehmen, vor allem auch wegen seiner Abneigung gegenüber Homosexuellen. Als er einige Zeit später beobachtet, wie Andy im Lesesaal der juristischen Bibliothek diskriminiert wird, ergreift er für ihn Partei und übernimmt schließlich auch seine Vertretung. In vielfacher Hinsicht geht es in dem Film so sehr um Joe Miller wie um Andy selbst.

Der afroamerikanische Anwalt bekommt bei seiner Vorbereitung zur Verhandlung einen Einblick in Andys Leben und erlebt, welche Ablehnung er als Homosexueller und Aids-Kranker erfährt, so dass er schließlich Verständnis und Mitgefühl für seinen Klienten entwickelt.
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