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Adrians Traum

Spielfilm 
iboys.at
© ZDF
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„Adrians Traum“ zeigt den Werdegang eines jungen Menschen, der schon sehr früh eine entscheidende Weiche in seinem Leben gestellt hat, und mit ungewöhnlicher Zielstrebigkeit und Energie sein Ziel verfolgt. Der Film zeigt auch, wie schwierig es für Eltern sein kann, Vertrauen in die Fähigkeiten der Kinder zu entwickeln, auch wenn deren Talente noch so anders sind als die eigenen.
Schon als kleiner Junge sieht Adrian sein Ziel klar vor Augen: Er will Ballettstar werden. Dabei hat in seiner Familie niemand auch nur das Geringste mit Tanz zu tun. Ganz im Gegenteil: Sein Vater ist Baggerfahrer aus Leidenschaft, liebt Motorräder und würde gerne mit seinem Sohn basteln und bauen. Doch Adrian zieht sein Ding durch. Mit elf Jahren wird er an der Staatlichen Ballettschule Berlin aufgenommen. Von diesem Moment an hat der Filmemacher Manuel Fenn Adrian acht Jahre lang begleitet.
Die Ausbildung ist hart. Parallel zum allgemein bildenden Unterricht von der 5. Klasse Grundschule an erhalten die Schüler an der Staatlichen Ballettschule Berlin eine Ausbildung zum professionellen Bühnentänzer. Jedes Jahr müssen Kinder die Schule verlassen – aus gesundheitlichen Gründen oder weil sie nicht gut genug sind. Adrian aber besteht alle wichtigen Prüfungen und absolviert alle Auftritte mit Bravour. Für ihn wird die Schule ein zweites Zuhause.
Andreas, Adrians Vater, gibt unumwunden zu, dass er mit Ballett nicht viel anfangen kann – aber er sieht, welche Bedeutung es für seinen Sohn hat. Trotz der Bereitschaft, für Adrian da zu sein, spitzt sich das Verhältnis von Vater und Sohn in der Pubertät des Jungen zu, und Andreas beginnt, auf seine Art um die Zuneigung seines Sohnes zu kämpfen.
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