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Letzter Life Ball bringt etwa eine Million Euro für HIV-Projekte

Damit fließt auch Geld an inländische Projekte

iBoys Magazin ©Life Ball/© Alexander Haessner 2019
Der wohl letzte Life Ball, der dieses Jahr stattgefunden hat, erzielte einen vorläufigen Reingewinn von fast einer Million Euro. Das gab der Verein „Life +“, Veranstalter des Balls, jetzt bekannt. Damit fließt ein Teil der Erlöse auch an inländische Projekte.

„Wir sind glücklich und dankbar, dass wir aufgrund von privaten Donatoren, treuen Sponsoren, absoluter Kostendisziplin und Dank der generösen Ball-Gäste nun doch auch nationale Projekte begünstigen können“, so Gery Keszler, Vater des Life Balls und Obmann des Vereins, in einer Aussendung.

126.000 Euro für Projekte in Österreich

Damit werden rund 611.000 Euro an internationale Projekte ausgeschüttet, rund 126.000 Euro gehen an Projekte in Österreich, so die Aussendung. Ursprünglich hieß es, dass dieses Jahr keine inländischen Projekte finanziert werden können. Das hätte viele kleine Vereine und die Aids-Hilfen vor große Herausforderungen gestellt.

Allein die Aids Hilfe Wien hat in den letzten Jahren jeweils etwa 200.000 Euro pro Jahr aus den Erlösen des Life Balls bekommen. Damit wurden unter anderem unmittelbar in Not geratene HIV-Patienten unterstützt oder Therapielücken geschlossen.

Der Verein „Life +“ gilt als mit Abstand größter privater Geldgeber für heimische HIV-Organisationen. In den vergangenen 27 Jahren konnte er knapp 30 Millionen Euro für 170 nationale und internationale Aids-Hilfsprojekte erwirtschaften.

Ob es mit dem Life Ball weitergeht, ist weiterhin unklar

Der dieses Jahr erwirtschaftete Reingewinn liegt deutlich unter dem der vergangenen Jahre, als über den Life Ball weit über zwei Millionen Euro lukriert werden konnten. Es sei in letzter Zeit immer schwieriger geworden, Sponsoren und Spender für den Ball gewinnen zu könne, so Keszler: „Das Bewusstsein ist heute einfach ein anderes. Dem tragen wir nun auch Rechnung.“

Wie es mit dem Life Ball und dem Verein „Life +“ weitergeht, ist noch unklar. Bürgermeister Michael Ludwig möchte das Zeichen für Offenheit und Toleranz gerne erhalten. Keszler selbst hat betont, für Gespräche in diese Richtung offen zu sein.

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