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Der Valentinstag - Brauch oder Tag der Blumenhändler

iBoys Magazin ©picture alliance / Michael Reich
Der Valentinstag - Brauch oder Tag der Blumenhändler Jedes Jahr am 14.Februar gehen unzählige Rosensträuße, Pralinenschachteln, Schokoladentafel und ähnliches über den Ladentisch. Sich Liebende beschenken sich gegenseitig damit. Herzen gehen auf, und damit sind nicht nur die Herzen der Verkäufer gemeint. Was hat es aber nun auf sich mit diesem VALENTINSTAG ? Ist es ein Tag mit Tradition, oder doch nur eine Erfindung von Blumenhändlern?

Tatsächlich geht der Valentinstag auf das Fest des heiligen Valentinus zurück. Allerdings gab es der Überlieferung nach mehrere Märtyrer mit dem Namen Valentinus. Es kann aber auch nicht ausgeschlossen werden, dass es sich wirklich nur um einen einzelnen handelt um den sich nur verschiedene Geschichten ranken.

Zum einen wäre da der Heilige Valentin von Rom.

Er war Priester in Rom und erlitt den Märtyrertod am 14. Februar im Jahre 269 n.Chr. Es hieß, dass er bekannt dafür war, Paare mit Blumen aus seinem Garten zu beschenken. Vor allem aber soll er Verliebte nach christlicher Tradition vermählt haben - womit er gegen das ausdrückliche Verbot des römischen Kaisers verstieß. In der damaligen Zeit durften Paare nicht kirchlich heiraten, weil das Christentum als Religion verboten war. Eine Legende besagt auch, dass er während seiner Gefangenschaft die blinde Tochter seines Aufsehers heilte und ihr vor seiner Hinrichtung einen Brief schrieb, den er mit "Dein Valentin" unterzeichnete.

Und zum zweiten der Valentin von Terni

Er wiederum soll als Bischof in Rom vielen kranken Menschen geholfen und sie geheilt haben. Auf diese Weise hat er sie von seinem christlichen Glauben überzeugt, so heißt es. Deshalb soll er - wie Valentin von Rom - im Jahr 268 oder 269 als Märtyrer hingerichtet worden sein.

Beide wurden auf der Via Flaminia begraben, allerdings an verschiedenen Orten.
Die christlichen Märtyrer wurden später von der Kirche heilig gesprochen. Im Jahre 496 nach Christus, also 200 Jahre nach Valentins Tod, erklärte Papst Gelasius den 14. Februar zum "Valentinstag".


Das Fest wurde allerdings erstmals im 14. Jahrhundert mit der romantischen Liebe assoziiert. Im England des 18. Jahrhunderts nutzte man es dann als Gelegenheit bei der Liebende ihre Liebe füreinander zum Ausdruck brachten, indem sie einander Blumen und Süßigkeiten schenkten und Grußkarten („Valentines“) schickten. In anderen Teilen Europas verschenkte man auch kleine Schlüssel (Valentinsschlüssel) als romantisches Symbol und Einladung zum Aufschließen des Herzens des Schenkenden.

Vor allem bei den Briten und den US- Amerikanern hat der Valentinstag Tradition.
In England ist es Brauch, anonyme Liebesbriefe zu versenden. In den USA schicken sich die Teenager geheime Grußkarten mit Liebesbotschaften. Wer die meisten dieser Botschaften erhält, gilt als der oder die "Begehrteste".

In Westdeutschland wurde der Tag nach dem zweiten Weltkrieg durch hier stationierte US-Soldaten bekannt.
1950 wurde in Nürnberg der erste "Valentinsball" veranstaltet. Auch im übrigen Europa wurde er auch erst seit den 50iger Jahren gefeiert.


Der Valentinstag ist immer wieder eine gute Gelegenheit den "ersten Schritt" in Sachen Liebe zu wagen oder seinem Liebsten mit kleinen Aufmerksamkeiten die Liebe zu gestehen.

Es ist aber auch nicht verboten, wenn man liebt, jeden Tag ein Valentinstag sein zu lassen ;)

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