Der Araber in meiner Klasse

schwule Geschichte

Die 1980er Jahre in Wien, mitglieder der LGBTQ community waren verabscheud, doch das hält die Liebe 2 Junger Burschen nicht auf.
Wien Meidling, 1988. Ich war schon immer ein einsamer Junge, introvertiert und ich hatte nur wenige Freunde, naja eigentlich garkeine, ich verbrachte meine bisherige Mittelschulzeit damit, Musik auf meinem Walkman zu hören oder einfach dazusitzen und zu lesen. Schon öfters fragten mich meine Mitschüler warum ich so wenig redete oder überhaupt an der Klassengemeinschaft teilnehmen würde, auf diese Fragen antwortete ich meistens immer mit einem stumpfen "Entschuldigung". Mit dem Fahrrad fuhr ich schlussendlich jeden Tag nachhause, da meine schwerarbeitende, liebevolle Mutter mit ihrem Job beschäftigt war und es daher nicht möglich war, mich abzuholen. Nun, ihr fragt euch bestimmt, wo mein Vater ist, das frage ich mich auch schon Jahre lang, Meine Mutter sagt er wäre an der Tuberkulose verstorben, manchmal sitze ich in meinem kleinen Zimmer und denke an ihn, ich denke auch ich vermisse ihn. Naja, dann haben wir noch meine ältere Schwester Kerstin, sie kann manchmal echt nett sein, aber wie es bei Mädchen nunmal ist, kann sie ne echte Zicke sein! Sonst verläuft alles ruhig in meinem Leben, bis jetzt. "BUMM!" Hörten meine Mitschüler und Ich, es war die alte Blaugestrichene Holztüre, die in unser kaltes Klassenzimmer führte. Ich saß am knallgelben Tisch in der hintersten Reihe, natürlich alleine. Ich blickte überrascht nach oben und dann sah ich ihn, ein merkwürdiges Gefühl überkam meinen Körper als ich sein perfektes Gesicht, seine Dunkelbraunen Augen und seine unbeschreiblich wunderschönen dunklen Haare sah, sowas hatte ich noch nie zuvor gefühlt, es fühlte sich so an, als hätte ich Schmetterlinge im Bauch. Von meiner Trance aufgewacht hörte ich meinen alten Lehrer, Herr Dinkelberg berichten, das sein Name "Mohammed Jafat" lautete. Herr Dinkelberg setzte Mohammed neben mich, da ich der einzige war, der auf einen 2er Tisch allein saß, er setzte sich mit einem lächeln zu mir, das ich nicht in Millionen Jahren vergessen werde und fragte mich nach meinem Namen. Ich, der noch nie sowas in der Richtung gefragt wurde, war zuerst überfordert, meine Lippen brachten letztlich ein gedämpftes "B-Ben" raus. "Es ist nett dich kennenzulernen Ben" flüsterte er mir ins Ohr nachdem uns Herr Dinkelberg ermahnt hatte, doch mal endlich den Mund zu halten. Dann war es Pause, Mohammed freundete sich schnell mit meinen Mitschülern an, und ich hörte ihn einen Mitschülern fragen, warum ich so still sei, der Mitschüler sagte er wüsste es nicht und riet ihm mich wie die anderen inruhe zu lassen. Er kam gegen Ende der Pause zu mir und flüsterte mir sanft in mein Ohr "Komm mal mit, ich will dir was zeigen, aber dafür müssen wir von Schule abhauen.". Zuerst zögerte ich, dich aus irgendeinem Grund lenkte mich seine atemberaubende Stimme dazu ihm zu folgen, ich hatte zuvor nie die Schule geschwänzt. Ich war sehr ausgeregt und er führte mich zu einem Verlassenen Ort, "Seine Cool-Out Basis "nannte sie er, ich war bisher der einzige dem er es gezeigt hatte, von dem Tag an machte das Leben spaß und wir wurden schnell beste Freunde, ich wurde offener und fand dadurch somit mehr Freunde, aber nichts konnte ihn ersetzen. Garnichts. Eines Nachts sollte ich bei ihm übernachten, er wohnte in einem Wohnheim für Jugendliche, weil seine Eltern in seinem Heimatland ums Leben gekommen sind. Wir trödelten herum, weil er sein eigenes Zimmer hatte und spielten auf meiner Commodore 64, "Mo" wie ich ihn jetzt nannte hatte auch Vodka mitgebracht, ich weigerte mich es zu trinken, aber nachdem er es getrunken hatte, musste ich es auch trinken, schnell wurden wir mach einpaar Gläsern betrunken und lagen uns aufs Bett zum schlafen, jedoch machten wir eine wilde kissenschlacht bis wir beide auf den orangenen Teppichboden krachten und er auf mich runterblickte, wir starrten uns für einige Sekunden in die Augen und dann fühlte ich seine sanften Lippen auf meine. Mein Herz begann zu rasen und ich hatte wieder schmetterlinge im Bauch... Dannach... FORTSETZUNG?
Bist du schon Mitglied bei iBoys? Wir sind eine offene queere Community für Jungs bis 29. Werde Teil unserer Gemeinschaft und lerne andere Jungs aus deiner Nähe kennen!

Hier kannst du dich kostenlos registrieren

iBoys unterstützen

Du findest iBoys und unsere Arbeit toll? Als ehrenamtliches Projekt sind wir auf jede Unterstützung angewiesen und sind über jede Spende dankbar!

Vielleicht gibst du uns ja einen (oder zwei) Kaffee über Paypal aus :-)
Kommentare (7)
Einloggen oder Registrieren, um an der Diskussion teilzunehmen