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Tschick

Der beste Sommer von allen 
iboys.at
© Lago Film
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Während die Mutter in der Entzugsklinik und der Vater mit seiner Assistentin auf "Geschäftsreise" ist, verbringt der 14-jährige Außenseiter Maik die großen Ferien allein am Pool der elterlichen Villa. Doch dann kreuzt Tschick auf.
Der 14-jährige Maik stammt aus einem scheinbar gutsituierten, aber insgeheim zerrütteten und insolventen Elternhaus in Marzahn. Seine Mutter ist alkoholabhängig und lässt sich regelmäßig in eine Entzugsklinik einweisen. Maiks gewalttätiger Vater, ein Immobilienmakler, will lieber den Urlaub mit seiner jungen Assistentin verbringen und lässt den Sohn mit 200 Euro allein in der elterlichen Villa zurück. In der Schule gilt Maik als langweiliger Außenseiter und wird nicht zur Geburtstagsparty seiner attraktiven und beliebten Klassenkameradin Tatjana eingeladen. Das schmerzt ihn besonders, da er heimlich in Tatjana verliebt ist.


Maik hat von ihr ein aufwendiges Porträt gezeichnet, das er ihr eigentlich zum Geburtstag schenken wollte. Als er die Zeit gelangweilt am Pool verbringt, begegnet ihm sein neuer Mitschüler Andrej Tschichatschow, kurz „Tschick“ genannt. Der Russlanddeutsche, der ebenso in verwahrlosten Verhältnissen lebt und auch nicht zur Party eingeladen wurde, lädt Maik dazu ein, mit einem „geliehenen“ Lada zu fahren.




Tschick kann den schüchternen Maik dazu überreden, trotz fehlender Einladung Tatjana die Zeichnung auf der Party zu überreichen. Der mitgebrachte Lada sorgt bei den anderen Partygästen für großes Erstaunen. Anschließend will Tschick mit dem Auto seinen Großvater in der Walachei besuchen und lädt Maik dazu ein, ihn zu begleiten.

Maik geht auf das Angebot ein und gemeinsam begeben sich die beiden Jungen auf eine abenteuerliche Fahrt ohne Karte quer durch Ostdeutschland. Dabei reisen sie durch einsame, schöne Landschaften und begegnen seltsamen Menschen wie einer Gruppe von Adeligen auf Fahrrädern, einer freundlichen Öko-Mutter und einem wütenden Dorfpolizisten. Als ihnen der Treibstoff ausgeht und sie nach einem Schlauch suchen, um Benzin für ihren Lada aus anderen Wagen absaugen zu können, machen sie an einer Müllkippe Halt.

Dort begegnet ihnen die obdachlose Jugendliche Isa, die Maik und Tschick hilft und sich ihnen auf ihrer Reise anschließt. Maik beginnt sich in sie zu verlieben, und auch Isa mag ihn. Isa verlässt die Jungen, als sie einen Bus nach Prag entdeckt, wo ihre Halbschwester wohnt und wo sie Unterkunft suchen will.




Tschick ist schwul das hat er vorher noch niemandem erzählt


Als Tschick sich am Fuß verletzt, muss Maik das Steuer des Lada übernehmen. Tschick offenbart ihm nebenbei, dass er schwul sei. Die Reise der beiden Jungen endet unsanft, als sie ohne ihr Verschulden mit einem Viehtransporter zusammenstoßen. Maik wird von der Polizei vernommen und vor Gericht gestellt, wobei er – entgegen den mit Drohungen unterlegten Ratschlägen seines Vaters – nicht die Schuld auf Tschick schiebt, sondern seine Teilschuld eingesteht und sogar eine Mitschuld am Autoklau auf sich nimmt.

Der Vater verprügelt Maik daraufhin im Hof des Gerichts und verlässt die Familie, um mit seiner Affäre zu leben. Die Mutter und Maik versenken ihr Hausinventar im eigenen Swimmingpool und tauchen fröhlich darin. Als die Sommerferien vorbei sind sammelt die Polizei Maik vor seinem ersten Schultag auf und befragt ihn bezüglich Tschicks aktuellem Aufenthaltsort, den Maik ihnen nicht nennen kann. Im Polizeiwagen vorgefahren und noch sichtbar vom Unfall gezeichnet, genießt Maik auf dem Schulhof plötzlich Respekt, und auch Tatjana bemerkt ihn. Maik will aber am liebsten seine im Sommer gewonnenen Freunde Tschick und Isa wiedersehen.
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