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Somewhere over the Rainbow

Doku 
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Die schwule Bewegung und ihre Hymnen
Das Popumentary Somewhere over the Rainbow - Die schwule Bewegung und ihre Hymnen eröffnet das Pink Weekend auf ARTE am 5. Juli 2014. Die Dokumentation blickt auf die größten und einflussreichsten schwulen Hymnen zurück und zeigt, wie sie die homosexuelle Emanzipation gefördert haben. Internationale Musiker, Künstler, Zeitzeugen, Journalisten und Aktivisten der Bewegung erklären, warum welche Songs prägend waren für ein schwules Selbstverständnis und nähern sich der Frage, warum Schwule zur wichtigsten Zielgruppe popkulturellen Marketings geworden sind.

Der Film zeigt Vorbilder und Ikonen, von David Bowie bis Boy George, von Madonna bis Lady Gaga. Birgit Herdlitschke geht mit Romy Haag in die David-Bowie-Ausstellung, lässt sich von Michel Gaubert, dem Sound-Kreateur von Chanel, seine riesige Plattensammlung zeigen, und Hape Kerkeling verrät, wie er zum Fan von Amanda Lear wurde.

Wie wird ein Song zu einer schwulen Hymne und wieso haben diese Lieder einen solchen Einfluss auf die Szene? Auf welche Weise dienen sie der Erweiterung des Horizonts? Was sind die Hintergründe der Songs, welche Stars wurden dadurch inspiriert und wie haben sie geholfen, die Akzeptanz von Homosexuellen zu verbessern? Und warum sind heterosexuelle Frauen oft die größten Schwulen-Ikonen?

Vom Sehnsuchtslied der kleinen Dorothy aus Kansas, die Ende der 1930er Jahre im Zauberer von Oz vom Land hinter dem Regenbogen träumt, bis zu den queeren Hits von Hercules & Love Affair oder Mykki Blanco erzählt die Dokumentation mal laut und schrill, mal leise und nachdenklich die Geschichte der größten schwulen Hits.
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