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Nick soll wieder zur Schule gehen – zusammen mit seinen Peinigern.© ARD
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Die Geschichte beginnt, nachdem das Schlimmste vermeintlich vorbei ist. Nick Neufeld ist von seinen Mitschülern gemobbt worden. Sie haben ihn geschlagen, gedemütigt und misshandelt. Er konnte mit keinem darüber reden. Die Lehrer schauten weg. Seine Eltern bemerkten endlich seine Qualen und zeigten die Täter an.
Nick Neufeld ist von seinen Mitschülern nicht nur gemobbt worden, sie haben ihn geschlagen, grausam gedemütigt und misshandelt. Er konnte mit niemandem darüber reden. Die Mitschüler haben nichts mitbekommen? Die Lehrer schauten weg? Als seine Eltern endlich seine Qualen bemerkten, zeigten sie die jugendlichen Täter an.

Aber das Gericht verhängte eine milde Strafe, es sind ja schließlich Jugendliche. Und nun muss das Leben weitergehen. Nick soll wieder zur Schule gehen – zusammen mit seinen Peinigern in eine Klasse. Beate und Martin, Nicks Eltern, sollen weiter leben und arbeiten in ihrer Kleinstadt – mit den Jungen, die ihren Sohn so drangsaliert haben, mit deren Eltern, mit den Lehrern, mit allen, die geschwiegen haben. Der Horror endet nicht mit dem Schließen der Gerichtsakten: Für die Neufelds beginnt ein Spießrutenlauf und sie fragen sich, wer denn nun eigentlich Täter und wer Opfer ist. Die Monate nach der Tat werden zur Zerreißprobe für die ganze Familie.



Der Filmstoff orientiert sich an einer wahren Begebenheit, die von der Autorin und Journalistin Jana Simon recherchiert und veröffentlicht wurde. Dicht an der Realität, leise und manchmal mit verzweifelter Komik erzählen die Autorinnen eine Geschichte, die mittlerweile zum Alltag an deutschen Schulen gehört.
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