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Geron

Ab 30. Oktober im Kino 
iboys.at
© Pro-Fun Media
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Lake fühlt sich zu älteren Männern hingezogen. Dank eines Aushilfjobs in einem Altersheim, entdeckt der 18-Jährige seine sexuelle Vorliebe und verliebt sich in den über 60 Jahre älteren Mr. Melvyn Peabody. Als ihre Liebe verraten wird, befreit Lake den mit Medikamenten ruhig gestellten alten Mann aus der menschenverachteten Institution. Regie: "Enfant terrible" Bruce Labruce
Lake und Désirée sind ein gewöhnliches Teenager-Liebespaar. Sie ist etwas exzentrisch und er eher still. Lakes Mutter Marie ist eine neurotische Lebenskünstlerin, um die sich der Sohn eher mehr kümmern muss als andersherum. Nach einem Job als Bademeister beginnt er in einem Altersheim zu arbeiten. Dort freundet sich der 18-Jährige mit den Heimbewohnern an und findet heraus, dass sie medikamentös ruhiggestellt werden.

Lake hat schon länger bemerkt, dass er sich von älteren Männern angezogen fühlt. Nachdem er die Medikamente entsorgt hat, verfällt er ganz dem Charme des 81-jährigen Mr. Melvyn Peabody. Als ihre Liebe verraten wird, rettet Lake ihn aus der menschenverachtenden Institution. Sie machen sich auf einen Roadtrip durch ganz Kanada, damit Melvyn noch einmal den Pazifik sieht. Das Enfant terrible des kanadischen Films Bruce LaBruce hat es mit „Geron“ geschafft, ein ganz neues Sujet auf die Kinoleinwand zu bringen: die sexuelle Vorliebe, sich zu sehr viel älteren Menschen hingezogen zu fühlen.

Der Jungschauspieler Pier-Gabriel Lajoie ist im wahren Leben heterosexuell und hat erst in seiner Filmrolle die Bisexualität des Lake erkundet. Sie war für ihn ebenso Neuland wie der große Altersunterschied. Diese echte Neugier und Unschuld nutzt der Überzeugungskraft des Films von LaBruce über die Entdeckungsreise eines jungen Mannes.
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