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Fremde Haut

Spielfilm 
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Lesbische Asylbewerberin versucht in Deutschland Start in neues Leben
Die nach Deutschland geflohene iranische Dolmetscherin Fariba traut sich nicht, den Grenzbeamten den wahren Grund ihrer Verfolgung zu nennen. In ihrer Heimat droht ihr die Todesstrafe, weil ihr lesbisches Verhältnis entdeckt wurde. Da sie nicht als politisch Verfolgte gilt, wird ihr Asyl-Antrag abgewiesen, worauf sie rasch wieder in den Iran abgeschoben werden soll.

Als ihr Landsmann Siamak Mustafai im Flüchtlingsheim aus Verzweiflung Selbstmord begeht, schlüpft Fariba kurzerhand in seine Kleidung, trägt seine Brille und malt sich einen Bartschatten. Dank Siamaks Identität erhält sie eine vorübergehende Aufenthaltsgenehmigung in der schwäbischen Provinz. Mit dem illegalen Job in einer Sauerkrautfabrik will sie das Geld für einen falschen Pass zusammenkratzen. Ihre Maskerade ist ziemlich anstrengend, aber so überzeugend, dass nicht nur die Männer im Asylbewerberheim getäuscht werden.
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