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Die Zeit die bleibt

Drama von François Ozon 
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Der Pariser Modefotograf Romain ist jung, gut aussehend und erfolgreich. Gerade als er die nächste Stufe auf der Karriereleiter nehmen will, bricht er während eines Shootings zusammen. Ein Arzt eröffnet ihm, dass er einen inoperablen Tumor habe. Es bleiben ihm noch zwei oder drei Monate. Romain ist geschockt. Doch von der quälenden und wenig aussichtsreichen Chemotherapie will er nichts wissen. Wichtig ist jetzt nur noch die wenige Zeit, die ihm bleibt. Romain nimmt auf seine Art Abschied vom Leben und ist dabei nicht immer nett und aufrichtig. Als Erstes setzt er abrupt und ohne Erklärung seinen jungen Liebhaber Sasha vor die Tür. Dann, bei einem Abendessen mit seiner Familie, kommt es zum giftigen Streit mit der einst geliebten Schwester Sophie und zum Versuch eines Gesprächs mit seinem Vater. Die Wahrheit über seine Krankheit beichtet Romain jedoch nur seiner Großmutter Laura, mit der er sich seelenverwandt fühlt. Schwankend zwischen dem Wunsch nach Abkapselung und der Sehnsucht nach Nähe, zwischen Krankheitsschüben, Arztbesuchen und Drogenkonsum, begegnet er schließlich der traurigen Raststätten-Kellnerin Jany. Sie bittet den Todgeweihten, mit ihr ein Kind zu zeugen. Ihr unfruchtbarer Ehemann sei damit einverstanden. Zögernd sagt Romain zu.
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