Magazin

Das schwule Magazin aus Österreich mit Nachrichten und Videos zum Thema Gay, Coming-out, Liebe, Sex, Party, Kino, Schwul, Bücher und Ratgeber

BWOY - Der Junge aus Kingston

Beim Online-Dating verführt 
iboys.at
© profun
0 0
BWOY erzählt die Geschichte eines US-Amerikaners der gerade seinen Sohn verloren hat und jetzt auf der Suche nach Trost  sich deshalb  bei einer schwulen Dating-Seite anmeldet und sich hier zusehens in eine digitale Amour fou mit dem halb so alten sexy Jamaicaner Yenny verstrickt.
Der US-Amerikaner um die Vierzig, der sich sichtbar ein wenig verschämt und heimlich bei einer Internetseite für Gay-Dating-Kontakte anmeldet, findet mit seinen schlichten Angaben kaum Resonanz. So wertet Brad, der offenbar ein sehr zurückgezogenes Leben führt und einen schnöden Job in einem Callcenter ausübt, sein Suchprofil mit peppigen Details auf.

Er präsentiert sich als heißer "Daddy" mit Standort in Jamaika, und prompt rasseln etliche attraktive Angebote in sein Postfach. Rasch bleibt Brad beim Foto des jungen, hübschen Jamaikaners Yenny  hängen, und ein paar wechselseitige Nachrichten später steht das Date für den direkten Austausch via Skype.




Diese visuelle Komponente bringt Brad bald kräftig in Wallung: Yenny zeigt sich dabei nicht nur mit niedlichen Gesichtszügen und einem geradezu herausfordernd norm-erotischen Körperbau, sondern strahlt auch warmherzige, charmante und zunehmend verführerische Freundlichkeit aus.

In rasantem Tempo entsteht eine Skype-Affäre, die Brad in ein Gefühlschaos der unterdrückten Leidenschaften und hervorbrechenden Sehnsüchte katapultiert, denn Yenny ist sofort bereit, die Rolle als zuckersüßer, lockender "B(w)oy" zu übernehmen, der sich nicht nur bei seinem weißen "Daddy" geborgen fühlt, sondern diesem auch ganz gehörig einzuheizen versteht...

Jetzt auf Amazon Prime online ansehen
  • photo
  • photo
  • photo
  • photo
  • photo
Indie-Filmemacher John G. Young (''Wasser und Blut'', ''Parallel Sons'') hat sich der großen, realistischen Fragen des Internetzeitalters angenommen: wie sehr kann man der Selbstdarstellung im Netz und wie sehr seinen eigenen virtuellen Gefühlen glauben? Der kammerspielartige Videochat der beiden Protagonisten entwickelt mit seiner perfekt aufgebauten Spannung und einigen Wendungen einen berauschenden emotionalen Sog.

Trailer

Wie findest du diesen Artikel?