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Boy A

Spielfilm 
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Im Alter von 24 Jahren wird Jack aus dem Gefängnis entlassen, in dem er die letzten 14 Jahre verbracht hat. Eines schweren Verbrechens schuldig und gleichzeitig völlig unbedarft betritt der in den Medien nur als “Boy A” bekannte junge Mann eine Welt, die er zuletzt als Kind erlebt hat. Unter dem Schutz seines väterlichen Bewährungshelfers Terry nimmt er eine neue Identität an, findet einen Job, Freunde und verliebt sich in Michelle. Durch die Akzeptanz ermutigt, will er sein belastendes Geheimnis offenlegen – aber er hat nicht mit der Sensationsgier der Presse gerechnet, die noch immer auf der Suche nach “Boy A” ist: Unweigerlich und heftig wird Jack von seiner Vergangenheit eingeholt. Nun hat er mehr zu verlieren als jemals zuvor.
Jack Burridge (Andrew Garfield) wird im Alter von 24 Jahren nach 14 Jahren Haft auf Bewährung aus der Haft entlassen. "Jack Burridge" ist Bücher von Dieter Wunderlich nicht sein richtiger Name – eigentlich heißt er Eric Wilson –, aber er durfte eine neue Identität annehmen, um sich resozialisieren zu können. Nachdem Terry schon im Gefängnis immer wieder die Legende mit Eric/Jack geprobt hat, holt er ihn ab und bringt ihn zu einer Frau (Siobhan Finneran), die ihm ein Zimmer vermietet. Dabei gibt er sich als Onkel des jungen Mannes aus. Er hilft ihm bei der Eröffnung eines Bankkontos und vermittelt ihm einen Job in einem Transportunternehmen. Zwei Wochen nach seiner Entlassung aus dem Gefängnis beginnt Jack dort zu arbeiten. Mit seinem Kollegen Chris (Shaun Evans) zusammen befördert er Waren in einem Kleinlastwagen.

Bei der Arbeit lernt Jack auch die Büroangestellte Michelle (Katie Lyons) kennen. Er ist zu schüchtern, um sie anzusprechen, aber Michelle ergreift die Initiative und geht mit ihm aus. Sie kommen sich näher und werden ein Paar.

Inzwischen haben die Medien herausgefunden, dass einer der beiden 10-jährigen Jungen, die vor mehr als vierzehn Jahren eine Schülerin ermordeten, aus dem Gefängnis entlassen wurde. Jack ist entsetzt, als er in einer Zeitung ein Phantombild sieht, das ihm sehr ähnelt. Ein Zeichner fertigte es auf der Grundlage eines Fotos von damals. Terry, der sich regelmäßig mit Jack trifft, beruhigt ihn: Niemand kenne seine neue Identität.

Als Kind wurde Eric (Alfie Owen) von seinem Vater (Leigh Symonds) misshandelt und von seiner Mutter (Maria Gough) vernachlässigt. Die Mutter erfuhr schließlich, dass sie unheilbar an Krebs erkrankt war. Da legte sie sich ins Bett und als Eric sie fragte, ob er ihr helfen könnte, schickte sie ihn barsch fort. Auf der Straße wurde Eric von drei etwas älteren Schülern gedemütigt und verprügelt. Eines Tages begegnete er einem Gleichaltrigen, der wie er die Schule schwänzte. Philip Craig (Taylor Doherty) war ebenfalls ein Außenseiter. Sein Bruder hatte ihn mehrmals vergewaltigt. Im Gegensatz zu Eric wehrte sich Philip, und als die drei Schüler ihn und Eric provozierten, schlug er sie zusammen. Philip machte es Spaß, eine Flasche über eine Mauer auf eine stark befahrene Straße zu werfen und dadurch einen Verkehrsunfall auszulösen, und er stiftete Eric zum Ladendiebstahl an.

Als die 10-jährige Schülerin Angela Milton (Skye Bennett) die beiden Kleinkriminellen beim Verkratzen eines Schildes ertappte und sie beschimpfte, verletzte Philipp sie mit einem Stanley-Messer an den Armen und zerrte sie dann unter eine Brücke. Eric hob das zu Boden gefallene Messer auf und folgte den beiden. Einer der beiden Jungen tötete Angela. Dafür wurden sie zu langjährigen Haftstrafen verurteilt. Phillip starb nach sieben Jahren im Gefängnis. Es sah aus, als habe er sich erhängt, aber Jack ist überzeugt, dass Mithäftlinge Phillip umbrachten und ihn dann aufhängten, um einen Suizid vorzutäuschen.

Während einer Tour mit dem Kleintransporter fällt Jack eine durchbrochene Mauer neben der Straße auf. Chris hält an. Offenbar verlor jemand die Kontrolle über seinen Wagen. Der Fahrer ist tot, aber die beiden jungen Männer retten ein kleines Mädchen aus dem Wrack. Dafür werden sie im Kollegenkreis und in der Öffentlichkeit gefeiert. Und in einer Lokalzeitung erscheint ein Bericht darüber mit einem aktuellen Foto von Jack. Wieder muss er befürchten, anhand des Bildes enttarnt zu werden.

Zeb ärgert sich darüber, dass sein Vater augenscheinlich besser auf Jack als auf ihn zu sprechen ist. Frustriert durchstöbert er Terrys Sachen und findet dabei heraus, wer Jack wirklich ist. Im Zorn auf seinen Vater gibt er die Information an die Medien weiter, die sie begierig aufgreifen.

Jacks Chef Dave (Jeremy Swift) ruft an und teilt ihm mit, dass er fristlos entlassen sei. Chris argwöhnt, dass Jack Michelle etwas angetan haben könnte, denn sie hat sich im Büro krankgemeldet, ist aber auch zu Hause nicht erreichbar. Verzweifelt versucht Jack, mit Terry zu telefonieren, gelangt jedoch immer nur auf die Mailbox, denn Zeb hat das Handy seines Vaters versteckt. Vor der Medienmeute, die das Haus belagert, flieht Jack übers Dach. Obwohl er sich bei einem Sprung am Bein verletzt, schafft er es zum Bahnhof und steigt in einen Zug. In Blackpool weckt ihn eine Frau (Iris Sharple), die schon befürchtete, er sei tot und weist ihn darauf hin, dass es die Endstation ist.

Auf dem Pier glaubt Jack, Michelle noch einmal zu treffen. In seiner Einbildung wechseln sie ein paar Worte und verabschieden sich dann traurig voneinander. Jack spricht Terry und Chris Abschiedsgrüße auf die Mailboxen. Dann klettert er über ein Geländer hoch über dem Wasser und klammert sich weinend daran. Der Film endet, bevor er sich fallen lässt.
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