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"The New Normal" ins Nachtprogramm verschoben

Schlechte Quoten 
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© NBC
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Nachdem die Schwulen-Comedy im US-Fernsehen nach nur einer Staffel abgesetzt wurde, verschiebt Pro Sieben die Serie wegen schwacher Quoten in die Geisterstunde.
Die erst am 8. Mai auf Pro Sieben gestartete Sitcom "The New Normal" wird ab kommender Woche ins Nachtprogramm verbannt. Die Serie wurde mittwochs stets um 22.15 Uhr in Doppelfolgen gezeigt. Die Einschaltquoten lagen aber mit jeweils knapp einer Million Zuschauer unter dem Soll. So verfolgten am letzten Mittwoch 880.000 Menschen die erste Folge, danach brachte es die nächste auf nur noch 660.000 Zuschauer. In der Pro-Sieben-Zielgruppe der 18-49-Jährigen erreichte die Serie mit um die neun Prozent Marktanteil nicht den Senderdurchschnitt.

Aus diesem Grund hat Pro Sieben entscheiden, ab dem 19. Juni die Doppelfolgen auf 0.15 Uhr zu verlegen. Auf diesem Sendeplatz dürfte sich die Zuschauerzahl halbieren. Damit werden die deutschen Erstausstrahlungen von "The New Normal" nach Wiederholungen von "How I Met Your Mother" gezeigt. Auf dem alten Sendeplatz um 22.15 Uhr wird künftig die US-Sitcom "Suburgatory" laufen.
Heißes Eisen Leihmutterschaft

"The New Normal" handelt von Bryan und David, einem glücklichen schwulen Paar aus Los Angeles, das sich nach Nachwuchs sehnt. Den Kinderwunsch will ihnen die von ihrem Ehemann betrogene Kellnerin Goldie erfüllen, die sich ihnen als Leihmutter anbietet. Das schwule Paare wird dargestellt von Andrew Rannels, einem schwulen Theaterschauspieler ("Book of Mormon"), sowie Justin Bartha (Doug in den beiden "Hangover"-Filmen). Die Schottin Georgia King spielt Goldie. Hinter dem Projekt steht unter anderem Ryan Murphy, der mit der Highschool-Serie "Glee" (in Deutschland bei Super RTL) einen großen Erfolg landete.

US-Trailer

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